Quartier Zukunft – Labor Stadt

Wie können wir heute und morgen in der Stadt gut leben – und dabei Mitwelt, Umwelt und Nachwelt achten? Gemeinsam mit Euch wollen wir Antworten finden und das gute Leben von morgen ausprobieren und erforschen. Dabei soll das, was ist, nicht gänzlich neu gemacht, sondern im Miteinander von Bürgerschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft behutsam und langfristig umgewandelt werden.

 

Collage aus verschiedenen Bildern, in der Mitte eine Person mit Tasse, darunter der Text "Demokratea-Time" als Ankündigung für eine Veranstaltung im Zukunftsraum.Renate Helene Schweizer
DemokraTEA-Time: Kunst-Ausstellung im Zukunftsraum

Die Karlsruher Künstlerin Renate Helene Schweizer verwendet gebrauchte Teebeutel als Basis ihrer künstlerischen Arbeit. Zum 20-jährigen Jubiläum der Zero-Waste-Künstlerin zeigt das Quartier Zukunft ab 10. Mai 2026 ihre Werke. Die Ausstellung ist ein Beitrag zu den Aktionstagen "Zusammenhalt in Vielfalt" und zum "Tag der Demokratie".

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"WinK - Wege integrativer Klimagerechtigkeit" in großer Schrift.
Neues Forschungsprojekt blickt auf Karlsruher Oststadt

Wie kann der Stadtteil in Zukunft gut mit steigenden Temperaturen umgehen? Dazu forscht seit Jahresanfang das Projekt „Wege integrativer Klimagerechtigkeit“ (WinK) der Uni Freiburg, des Ökoinstituts Freiburg und des Karlsruher Transformationszentrums (KAT) am KIT.

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Waldweg, Text daneben: „Wir suchen dich!“ in oranger Schrift.
Stelle frei: Bundesfreiwilligendienst ab September 2026

Du bist bald mit der Schule fertig und hast Lust, dich zu engagieren? Bevor du dich ins Studium oder ins Berufsleben stürzt, willst du noch wertvolle Erfahrungen sammeln und einen Beitrag für das Allgemeinwohl und die Gemeinschaft leisten? Wir bieten ab September 2026 eine BFD-Stelle an.

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Mehr News in unserem Blog "QuartierStories"

 

Was macht das Quartier Zukunft – Labor Stadt? 

"Quartier Zukunft – Labor Stadt" ist ein Reallabor des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das Reallabor will gemeinsam mit den ansässigen Akteuren und Menschen die Stadt Karlsruhe – insbesondere die Karlsruher Oststadt – fit machen für die Zukunft.

Betrieben wird das Reallabor vom Karlsruher Transformationszentrum für Nachhaltigkeit und Kulturwandel (KAT). Das Team ist angetrieben durch die Überzeugung, dass eine öko-sozio-technische Transformation zu nachhaltigen Lebensweisen und einer zukunftsfähigen Welt nur gemeinsam gelingen kann. Dabei bilden übergreifende Kooperationen aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und engagierten Bürgerinnen und Bürgern einen wichtigen Ansatzpunkt.

Das Morgen zum Mitmachen.

Das folgende Video stellt das Quartier Zukunft vor und gibt Einblicke in unsere Forschungsarbeit im Reallabor. Die Aufnahmen entstanden im Rahmen der Joachim-Reutter-Preisverleihung für soziale Innovation im Oktober 2021 (Länge: 3:14 Min.).

 

 

Einfarbiger Farbverlauf von hellem Magenta zu dunklem Violett.
Konzept Reallabor
Einfarbiger Farbverlauf von dunklem Magenta oben links zu hellem Pink unten rechts.
Projekte
Das Bild zeigt einen Verlauf von Violett zu Dunkellila.
Zukunftsraum
Einfarbiger Farbverlauf.
KAT

Die nächsten Veranstaltungen

Abschied vom Phallozän: Patriarchatskritik neu und holistisch gedacht / 
Vortrag & Gespräch mit Gertraud Klemm

Abschied vom Phallozän: Patriarchatskritik neu und holistisch gedacht / Vortrag & Gespräch mit Gertraud Klemm

14. Juli 2026Zukunftsraum, Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe
Gertraud Klemm stellt an diesem Abend ihre Kritik am Patriarchat und Auswege daraus in einem bewegenden Vortrag vor und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeitsfragen. Nach einer Fragerunde mit Oliver Parodi (KAT) sind alle eingeladen, mit der Autorin über ihre Gegenwartsdiagnose und streitbaren Thesen ins Gespräch zu kommen.
 
Buchbeschreibung:
Der Showdown des Anthropozäns scheint nah: Vor der Kulisse aus Klimakrise und Kriegen droht eine Handvoll machttrunkener und skrupelloser Politiker im Verein mit rücksichtslosen Techmilliardären die Welt gegen die Wand zu fahren. Was all diese Akteure von nie dagewesener globaler Wirkmacht gemein haben? Es sind ausnahmslos Männer. Ignoriert man diesen weißen Elefanten im Raum, hilft auch aller Aktivismus nicht, denn: Nicht der Mensch hat die Erde im Würgegriff, sondern das Patriarchat! Es zu überwinden hieße, den gröbsten globalen Problemen gebündelt entgegenzutreten. Sklaverei, Rassismus, Kolonialismus und Imperialismus schienen bis vor Kurzem noch »alternativlos«, doch sie konnten weitestgehend aufgearbeitet werden, weil sie entlarvt wurden: als Missstände, die der Spezies Mensch unwürdig sind. Warum sollte das mit dem Patriarchat nicht auch gelingen? Mehr
 
Zur Person:
Gertraud Klemm hat in Wien Biologie studiert und ist seit 2006 freie Autorin. Sie lebt mit ihrer Familie in Niederösterreich und schreibt Romane, Theaterstücke, Reden, Gastkommentare und Essays. Ihre Arbeit wurde mit vielen Auszeichnungen gewürdigt, so erhielt sie unter anderem den Anton-Wildgans-Preis, den Ernst-Toller-Preis, den Outstanding-Aist-Award und den Publikumspreis beim Bachmannpreis.
Romane: Einzeller (2023), Hippocampus (2019), Aberland (2015). Aktuell erschienen: „Abschied vom Phallozän“, eine Streitschrift (Matthes & Seitz, 2025)
 
Um Anmeldung wird gebeten: E-Mail an info@quartierzukunft.de
Gertraud Klemm

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